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Verdacht auf Blinddarmentzündung

Verdacht Blinddarm

Als verantwortungsvolle Mutter solltest Du auf die kleinsten Anzeichen reagieren, wenn Du den Verdacht hast, dass es Deinem nicht gut gehen könnte. Eine Blinddarmentzündung ist auch in der heutigen nicht selten, und absolut nicht ungefährlich.

Einen Schutz vor Blinddarmentzündungen gibt es nicht

Nicht nur Erwachsene können an einer Blinddarmentzündung erkranken, sondern auch Kinder. Es handelt sich hierbei um eine Entzündung des "Wurmfortsatzes". Diese kann durch Fremdkörper, Stuhlreste, aber auch grundlos passieren. Du solltest daher immer genau auf Dein Kind achten, ob es sich wohlfühlt, oder einen gequälten, leidenden Eindruck macht. Gerade bei kleinen Kindern können die Symptome sehr unterschiedlich und verwirrend sein. Kleine Kinder können noch nicht so gut beschreiben oder in Worte fassen, was sie fühlen. Daher ist im Bereich der Vorbeugung und Erkennung einer Blinddarmentzündung Deine Sensibilität als Mutter gefragt.

Die Anzeichen einer Blinddarmentzündung

Bei einer beginnenden Blinddarmentzündung werden häufig Bauchschmerzen beschrieben, die rund um den Bauchnabel beginnen. Alternativ werden sie im Bereich des Magens lokalisiert. In der Regel klingen die Schmerzen im Laufe der Zeit nicht ab, verlagern sich aber. Die Schmerzen sind dann nach einigen Stunden im rechten Unterbauch spürbar. Die Haut inklusive der Muskulatur ist dann absolut druckempfindlich. Die Bauchdecke erscheint angespannt und empfindlich. Die Schmerzen können von Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit begleitet werden. Selbst für Ärzte ist es nicht immer einfach, bei einer Blinddarmentzündung eine eindeutige Diagnose finden zu können.

Wie Du bei einem Verdacht auf Blinddarmentzündung reagieren solltest

Nicht immer sind die Symptome bei einer Blinddarmentzündung derart eindeutig. Du solltest daher in jedem Fall lieber einmal zu häufig den Arzt aufsuchen, als einmal zu wenig. Bei Kindern kann das Wohlbefinden innerhalb von Stunden umschlagen. Selbst, wenn Dein Kind morgens noch froh und munter ist, kann es mittags schon unleidlich sein. Schliesse daher bei derartigen Symptomen eine Blinddarmentzündung niemals aus, sondern gehe direkt zum Kinderarzt. Sollten die Symptome an Wochenenden, Feiertagen oder bei Nacht auftreten, solltest Du direkt mit Deinem Kind ins Spital fahren.

Nicht immer muss gleich operiert werden

Statistisch gesehen kommen Blinddarmentzündungen am häufigsten zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr vor. In manchen Fällen wird die Diagnose erst gestellt, wenn das gesamte Gewebe schon stark vereitert ist. Damit es dann nicht zu einer Darmperforation und einer Verunreinigung des Bauchraumes kommt, zählt jede Sekunde. Es muss dann sofort operiert werden. Auf anderer Seite kommen häufig Kinder und Erwachsene zur Beobachtung ins Spital, und die beginnende Blinddarmentzündung klingt nach kurzer Zeit wieder ab. Du musst daher nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass Dein Kind operiert werden muss, wenn es über Bauchschmerzen klagt.

Fazit

Wichtig ist, dass Du als Mutter immer einen klaren Kopf behältst. Du musst die Gefahr erkennen und sofort reagieren, solltest aber nie überreagieren. Deinem Kind ist in keinster Weise geholfen, wenn Du bei einem Verdacht auf eine Blinddarmentzündung hektisch und nervös wirst. Im Gegenteil, versuche gerade dann immer der ruhende Pol in der Familie zu sein. Fälle voller Bedacht die wichtigen Entscheidungen.

Bildquelle: Randa Clay / freeimages.com

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