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Gefährliche Situationen mit Hunden erkennen

Hund Gefahren

Auch ein Hund kann verschiedene Stimmungen haben, welche er durch das entsprechende Verhalten wie die Körperhaltung, Mimik und Stimme mitteilt. Bei seinem eigenen Familienhund erkennt man durch den täglichen Kontakt schnell, wie das geliebte Haustier gerade eine Situation empfindet. Doch wie sieht es bei einem fremden Hund aus? Gibt es grundlegende Merkmale, an denen man eine gefährliche Situation bei einem Hund erkennen kann?

Grundsätzlich droht Gefahr von einem Hund, wenn die folgenden Eigenschaften zusammen auftreten:

  • Wenn ein Hund die Nackenhaare aufstellt.
  • Wenn er knurrt und dabei die Lefzen hochzieht bzw. die Zähne zeigt.
  • Wenn der ganze Körper enorm angespannt ist.
  • Wenn er die Ohren nach hinten zieht.

Viele Eltern deuten die Zeichen und Gebärden meist nicht richtig: Beispielsweise ist ein Hund, der nicht mit dem Schwanz wedelt oder nicht zu ihnen kommen und sie beschnüffelt, nicht zwangsläufig ein Tier, von dem eine Gefahr für die Kinder und die Eltern ausgehen muss. Dabei kann ihr Verhalten durch den Vierbeiner falsch interpretiert werden und zu einer gefährlichen Situation führen. Grundsätzlich sollten sich Eltern, die keine oder wenig Erfahrung mit Hunden haben, einem fremden Hund vorsichtig und zurückhaltend nähern, auch wenn der Hundehalter dabei ist.

Warum ist ein Hund gefährlich?

Grundsätzlich steckt in jedem Hund ein Gefahrenpotenzial, welches unabhängig von Alter, Grösse und Rasse ist. Auch ein noch so gut erzogener Hund kann eine Situation falsch verstehen und ein Mensch dadurch Schaden nehmen.

Auch heute noch stecken in einem Hund die Urinstinkte des Wolfes, der sich in sozialen Gruppen um die Ernährung und Verteidigung zusammentut. Die Gruppe wird dabei durch eine strenge Hierarchie geordnet, die auch unser Haushund immer noch in seinem Verhalten zeigt.

Die Verteidigung ist ein Urinstinkt

Die Verteidigung von dem Herrchen und dem Revier gehören dabei zu einer der wichtigsten Aufgaben eines Hundes. Dabei ist dieser Instinkt genauso in einem Malteser wie in einem Rottweiler zu finden. Auch die Verteidigung des eigenen Futters oder des Rudels ist bei einem Hund von grosser Bedeutung, um sich einen Platz in der Hierarchie zu sichern.

Wenn der Hund bei diesen Aufgaben mit Drohen keinen Erfolg hat, beisst er zu oder ergreift die Flucht. Dabei sind die Reizschwelle bzw. die Aggressivität des Hundes, welche durch die Rasse, den eigenen Charakter und die Erziehung geprägt werden, die Grundlage, wie leicht ein Hund droht oder zubeisst.

Mit Aggression reagieren Hunde auch in einer Notsituation. Dabei hat die Angst einen grossen Einfluss, welcher unterschiedlichen Ursprung haben kann. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Krankheit oder Verletzungen sind mögliche Auslöser, die die Reaktion des Hundes bis zum Zubeissen beeinflussen.

Den Kampfhund gibt es nicht

In der Regel ist der Haushund ein Tier, das dem Menschen gegenüber freundlich oder neutral auftritt, sofern die entsprechenden Voraussetzungen wie eine artgemässe Zucht, Haltung und Erziehung geschaffen sind.

Ein übersteigertes und grundloses Aggressionsverhalten ist völlig unnatürlich und wird vom Menschen provoziert. Hundehalter, die Interesse an diesem Verhalten Hunden wünschen, wählen dementsprechend Rassen aus, welche dafür geeignet sind - auch wenn diese in der Regel perfekte Familienhunde sind.

Wenn Sie bei einer Rasse nicht sicher sind, ob gerade von dieser eine Gefahr ausgeht, sollten Sie unbedingt auch den Hundehalter ansehen. Das Verhalten und das Auftreten des Hundehalters lassen oftmals entsprechend auf den Hund schliessen.

Verhaltenstipps in Gefahrensituationen

Es gibt einige Verhaltensregeln beim Umgang mit Hunden, auf die Sie unbedingt achten sollen, damit Schäden und Verletzungen vermieden werden.

  • Fassen Sie nie fremde Hunde an, wenn der Halter nicht da ist.
  • Schreien Sie Hunde nicht an, dies könnte sie aggressiv machen.
  • Gehen Sie auf zurückweichende Hunde nicht zu und bedrängen Sie diese nicht.
  • Fassen Sie einen Hund nicht von hinten an.
  • Starren Sie einen Hund nie an oder sehen Sie ihm längere Zeit tief in die Augen, er könnte sich hierdurch bedroht fühlen.
  • Laufen Sie vor einem Hund nicht weg, denn er könnte Sie als Beute erkennen. Erklären Sie dies auch Ihren Kindern.

Bildquelle: skeeze / pixabay.com

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