GESUNDESKIND.CH
Alternativmedizin und Hausmittel

Lieber Dinkel- als Weissmehl

gesundeskind dinkelmehl rez

Der Ruf von Brot, Pizza und Nudeln wird immer schlechter. Schuld ist aber eigentlich nur das Weissmehl, das als ungesund bezeichnet wird.

Dinkelmehl ist ein guter Ersatz für Weizenmehl

Dinkel wurde bereits vor 8000 Jahren in Ägypten angebaut. Seitdem hat sich genetisch bei dem Urkorn nicht viel verändert. Daher ist es auch so gesund. Es enthält zwar auch Gluten, aber in bedeutend geringeren Mengen als im Weizenmehl. Menschen, die unter Zöliakie leiden, vertragen Dinkelmehl erstaunlich gut. Es schmeckt herzhafter als Weizenmehl und kann in Sauerteigen und Hefeteigen verwendet werden. Dinkelmehle werden in unterschiedlichen Qualitäten im Handel angeboten. Vom feinen bis zum Vollkornmehl ist alles möglich. Da Dinkel genetisch in den letzten Jahrtausenden kaum verändert wurde, ist der Ertrag nicht so hoch, wie beim Weizen. Da die Körner noch durch eine Schale geschützt sind, die in einem speziellen Arbeitsgang entfernt werden muss, ist der Arbeitsaufwand höher als bei der Verarbeitung von Weizen. Das sind die Hauptgründe, warum Dinkel teurer angeboten wird als Weizen.

Fast alle Rezepte lassen sich umstellen

Die meisten Rezepte, die mit Weizenmehl zubereitet werden, kannst Du problemlos auf Dinkelmehl umstellen. Je nach Sorte musst Du vielleicht etwas mehr Flüssigkeit zugeben als gewohnt, weil z. B. bei einem Vollkorndinkelmehl der Vollkornanteil mehr Feuchtigkeit bindet. Da das Dinkelmehl kräftiger schmeckt, musst Du beim Brot backen etwas mehr Salz verwenden. Du kannst dann ohne schlechtes Gewissen wieder Pizza und Nudeln auf den Tisch stellen, weil Du das genetisch veränderte Weizenmehl vollkommen ersetzt hast. Dinkelmehl ist reich an gesunden Fettsäuren, Vitaminen, Eiweissen und Mineralstoffen. Aufgrund des hohen Ballaststoffanteils hält es lange satt und unterstützt zusätzlich eine gewünschte Gewichtsabnahme. Du kannst nicht nur deftige Speisen mit Dinkelmehl backen, sondern auch Plätzchen und Kuchen. Der "vollere" Geschmack, der dennoch nicht derb oder aufdringlich ist, wird Dir gefallen.

Dinkel mag keinen Dünger und braucht keine Fungizide

Dinkel lässt sich von Kunstdünger absolut nicht beeindrucken, daher steigert dieser auch nicht den Ernteertrag. Es ist kein Zufall, dass Dinkelmehle häufig im Handel in Bio-Qualität angeboten werden, da auch Fungizide bei der Dinkelproduktion überflüssig sind. Die Dinkelpflanze schützt sich selber vor Pilzen, daher braucht der Mensch nicht eingreifen. Du brauchst in Zukunft kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Du Deinem Kind Dinkelbrot, Dinkelpizza oder andere Mehlspeisen aus Dinkel auf den Tisch stellst. Ganz im Gegenteil, Du kannst Dir sicher sein, dass Du alles unternommen hast, damit Dein Kind gesund und ausgewogen ernährt wird. Dinkelbrot und Dinkelbötchen lassen sich ganz einfach selber zubereiten. Du brauchst Sie nicht teuer im Fachhandel zu kaufen. Wichtig ist nur, dass Du immer ausreichend viel Dinkelmehl im Haus hast, wenn erst einmal jedes Familienmitglied bei Dir im Haushalt auf den Dinkelgeschmack gekommen ist. Noch besser ist es, wenn Du Dinkelkörner kaufst und sie mit einer Getreidemühle immer frisch mahlst.

Bildquelle: StockSnap / pixabay.com

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
GESUNDESKIND.CH
Alternativmedizin und Hausmittel
FB gesundeskindGoogle gesundeskindTwitter gesundeskindRSS gesundeskindMail gesundeskind
Hinweis: Unsere Webseite nutzt Cookies um Ihnen einen besseren Service zu bieten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass wir Ihre Erlaubnis haben Cookies zu setzen. Informationen zum Einsatz von Cookies sowie unsere Datenschutzbestimmungen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und über unser Impressum.     Mehr Informationen    Einverstanden