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Alkohol für Medizin und Therapie

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Falls du Selbstversorger bist, solltest Du immer etwas weiterdenken, als Deine Mitmenschen. Es kann daher durchaus sein, dass Du manche Vorräte hast, die Du in dem Masse gar nicht benötigst, wie Du vielleicht vermutet hast. Das ist allerdings weniger schlimm, als wenn eine Notsituation eintritt, und Du hast nicht ausreichend vorgesorgt.

Wofür ist Alkohol wichtig?

Sagst Du jemandem, dass Du einen Alkoholvorrat hast, könnten Dich viele Menschen falsch verstehen. Sie denken, dass Du ohne ein Bier, Wein oder Schnaps nicht leben kannst, aber so ist der Alkoholvorrat nicht gedacht. Hochprozentiger Alkohol kann sehr wichtig sein, weil er desinfizierend wirkt und Du Kräutertinkturen damit ansetzen kannst. Für die medizinische Verwendung kann der Alkohol kaum genug Prozent haben. Sobald du Alkohol für unterschiedliche medizinische Bereiche verwenden möchtest, sollte er auf keinen Fall vergällt sein. Es ist immer von Vorteil, wenn Du Dir alle Optionen für die Verwendung von Alkohol offenhältst, und deswegen keinesfalls auf Trinkalkohol verzichtest.

Du musst immer damit rechnen, dass sich jemand in Deinem Umfeld verletzt und Du schnell reagieren musst. Nicht immer bist Du in der Lage, schnell einen Arzt oder Apotheker aussuchen zu können. Alkohol kann da für die Erste Hilfe sehr sinnvoll sein. Du kannst nicht nur die Hautdesinfektion mit Alkohol durchführen, sondern auch die Flächendesinfektion und die Desinfektion von medizinischen Instrumenten.

Wie werden Kräutertinkturen angesetzt?

Tinkturen kannst Du schon fertig zubereitet in der Apotheke kaufen. Du kannst sie aber auch aus Kräuter, die in der Natur oder in Deinem Garten wachsen, selber ansetzen. Kamilletinkturen, Salbeitinkturen, Echinaceatinkturen usw., die Herstellung ist denkbar einfach. Du erntest einfach die frischen Pflanzenteile oder Wurzeln (je nach Kräutersorte) und setzt diese dann in hochprozentigem Alkohol an. Wichtig ist, dass die Kräuter mindestens 6 Wochen in der Sonne stehen müssen, in einer durchsichtigen, klaren Glasflasche. Nach etwa 6 Wochen sind alle wichtigen Inhaltsstoffe der Kräuter in den Alkohol übergegangen. Du kannst die Tinktur dann abseihen und in eine dunkle Glasflasche umfüllen. Ab diesem Zeitpunkt solltest Du die Tinktur kühl und dunkel lagern, damit sie möglichst lange wirksam bleibt.

Beschriftung ist wichtig

Egal, ob Du nur Alkohol auf Lager, oder schon Kräutertinkturen angesetzt hast, Du musst die Flaschen und Tiegel genau beschriften. Es muss auf den ersten Blick ersichtlich sein, welcher Inhalt in der jeweiligen Flasche enthalten ist. Es sollte keinesfalls zu Missverständnissen kommen. Schreibe am besten gross und deutlich. Sollte es wirklich zu einem Notfall kommen, ist die Aufregung gross.

Du brauchst aber auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du den Alkohol einmal zu einem netten Umtrunk mit den Nachbarn verwendest, wenn Du danach nicht vergisst, Deinen Vorrat wieder aufzufüllen. Wein kann im Winter selber zu einer Art Glühwein verkocht werden, wenn Du die passenden Kräuter im Haus hast. Falls Du es mit dem Alkohol nicht übertreibst, kann er tatsächlich eine therapeutische Wirkung haben. Es spricht daher nichts dagegen, wenn Du unterschiedliche Spirituosen auf Vorrat hast, damit Du immer die passende Wahl treffen kannst.

Bildquelle: silviarita / pixabay.com

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