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"Hilfe", wirklich nur in Notfällen rufen

Ambulance Notfall

Sicherlich hast Du selber schon oft erlebt, wie sehr Du zusammenschrickst, wenn Dein Kind aufgeregt weint, oder um Hilfe ruft. Damit dies auch so bleibt, und Du wirklich durch einen Hilferuf alarmiert werden kannst, solltest Du Deinem Kind erklären, dass es wirklich nur im Notfall um Hilfe rufen darf, aber nicht zum Spass.

Ein Spiel sieht anders aus

Viele Kinder finden es spannend, wenn sie um Hilfe rufen und alle Nachbarn und die Familie eilen verschreckt herbei. Der plötzliche Tumult, die Eile und die Sorge in den Augen der Mitmenschen macht Kindern Freude. Sie können noch nicht verstehen, was ein unachtsam getätigter Hilferuf verursachen kann. Du solltest es daher nicht bei einer einfachen Verwarnung belassen, sondern genau erklären, warum ein "falscher Alarm" so gefährlich sein kann. Erläutere Deine Ausführungen mithilfe von Beispielen. Erkläre Deinem Kind genau, dass wiederholte Hilferufe, die ohne einen wirklichen Grund getätigt werden, die Sensibilität der Mitmenschen so belasten, dass sie dann auch bei einem wirklichen Notfall nicht mehr reagieren.

Würde Dein Kind dann wirklich in eine Notsituation kommen und um Hilfe rufen, würden alle Menschen in Deinem Umfeld denken, dass es sich wieder um einen Spass handelt und unbekümmert die bisherigen Tätigkeiten fortsetzen. Das andere Szenario, was sich ergeben kann, ist mindestens so gefährlich. Ein Hilferuf eines nahen Verwandten, besonders, wenn es sich dabei um den Hilferuf eines Kindes handelt, kann Panik bei den Erwachsenen auslösen. Jeder, der den Hilferuf hört, versucht schnellst möglich herbeizueilen. Hierbei kann es zu gefährlichen Stürzen oder anderen Gefahrensituationen kommen. Wer gerade auf einer Leiter steht, könnte abstürzen. Muss eine Strasse überquert werden, wenn ein Hilferuf ertönt, kann die Achtsamkeit darunter leiden. Ein Verkehrsunfall herbeieilender Personen könnte ebenso passieren, wie ein häuslicher Unfall.

Aufklärung ist wichtig

Es ist daher von entscheidender Wichtigkeit, dass Du Dein Kind frühzeitig über diese Zusammenhänge aufklärst. Kinder meinen es nicht böse, wenn Sie aus lauter Übermut einmal um Hilfe rufen. Sie können einfach die Abläufe der daraufhin folgenden Geschehnisse nicht abschätzen. Sprich Dich auch mit den anderen Familienmitgliedern ab, wenn Du ein derartiges Aufklärungsgespräch mit Deinem Kind führen möchtest. Vielleicht haben auch die Grosseltern noch ein paar eindrucksvolle Erlebnisse parat, die Deinem Kind lebensecht aufzeigen, wie gefährlich ein falscher Hilferuf sein kann.

Es wird dann Zeit, einen "Probealarm", zu erklären

Kinder machen sich in der Regel immer sehr viele Gedanken um sich und ihre Umwelt. Sie beobachten alles genau, was um sie herum passiert. Du solltest daher bei einem derartigen Gespräch auch erklären, dass hin und wieder ein Probealarm von öffentlichen Stellen durchgeführt wird. Dein Kind würde sonst an Deinen Worten zweifeln, wenn es Sirenen hört, oder im Kindergarten oder in der Schule der Feueralarm geprobt wird. Für Kinder besteht zwischen einem derartigen Probealarm und einem unbegründeten Hilferuf kaum ein Unterschied. Als einfühlsame Mutter wirst Du sicher mit viel Sensibilität und Fingerspitzengefühl die richtigen Worte finden, um Deinem Kind diese Unterschiede, erklären zu können.

Bildquelle: StockSnap / pixabay.com

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